Unter Krepp-Papieren versteht man Papiere, die durch Stauchung der noch nassen Papierbahn während der Produktion mit feinen Falten versehen werden. Durch die Kreppung wird das Papier dehnfähig. Je nach Grad der Kreppung werden die folgenden Produkte unterschieden:
- Leichtkrepp, oder auch Packkrepp genannt, wird auf Altpapierbasis mit den Flächengewichten 60 g/qm bis 280 g/qm hergestellt. Es ist die günstigere Variante im Vergleich zum nachfolgenden Natrondehnkrepp und wird dann eingesetzt, wenn keine hohe Kreppung erforderlich ist.
Natrondehnkrepp ist hingegen ein sehr dehnfähiges, reissfestes und recyclingfähiges Papier. Es wird zum Einwickeln von empfindlichen Waren und Metallen, wie Tisch- oder Stuhlbeine sowie Metallstangen verwendet und dient damit auch als Schutz vor Kratzern.
